Datenschutzerklärung
Stand .
1. Verantwortlicher
Siehe Impressum. Kontakt für Datenschutzfragen: privacy@wattout.app.
2. Nutzung der App ohne Konto
Die App funktioniert vollständig ohne Konto. Trainersteuerung, Aufzeichnung und FIT-Export laufen auf deinem Gerät. Es werden keine Daten an wattout gesendet. Aufzeichnungen liegen im Speicher der App auf dem Gerät und können dort einzeln gelöscht werden.
3. wattout-Konto
Ein Konto ist optional. Es wird mit einer E-Mail-Adresse und einem einmaligen Anmeldecode angelegt, ohne Passwort. Sein Zweck ist, deine eigenen Einheiten auf mehreren Geräten verfügbar zu machen.
Mit deiner ausdrücklichen Einwilligung (Zweck „Cloud-Speicherung“) speichern wir auf dem wattout-Server:
- E-Mail-Adresse, Nickname, Zeitpunkt der Registrierung, angemeldete Geräte (Gerätemodell und Version des Betriebssystems, damit du deine Geräte unterscheiden kannst)
- Profil: FTP und optional maximale Herzfrequenz, beide trägst du selbst ein; die maximale Herzfrequenz kann außerdem eine Fahrt anheben (siehe unten)
- Trainingseinheiten: Workout, Zeiten, Leistung, Trittfrequenz, Herzfrequenz, abgeleitete Kennzahlen, subjektive Bewertung (RPE, Gefühl), FIT-Datei
- von dir hochgeladene FIT-Dateien anderer Geräte (Original, gespeichert bis du die Einheit oder dein Konto löschst)
- Einwilligungen mit Datum und Version
Automatische Anhebung der maximalen Herzfrequenz: Enthält eine hochgeladene Fahrt genug Herzfrequenzdaten und liegt die dort gemessene maximale Herzfrequenz über dem Wert in deinem Profil, übernimmt der Server den höheren Wert automatisch in dein Profil. Jede Änderung von FTP und maximaler Herzfrequenz (alter und neuer Wert, Quelle, Zeitpunkt und gegebenenfalls die Fahrt) steht in einem Änderungsprotokoll, das bis zur Löschung deines Kontos aufbewahrt wird.
Herzfrequenz- und Trainingsdaten sind Gesundheitsdaten im Sinne von Art. 9 DSGVO. Rechtsgrundlage ist deine Einwilligung nach Art. 9 Abs. 2 lit. a DSGVO. Du kannst sie jederzeit widerrufen, indem du dein Konto löschst: in der App unter Einstellungen → Datenschutz und Konto oder im Web unter wattout.app/app → Einstellungen → Konto löschen.
Feedback aus der App
Angemeldete Nutzer können aus der App Feedback senden. Gesendet werden der Text und bis zu drei Bilder (vom Server neu kodiert, dabei werden Standort- und andere Metadaten entfernt). Geräte- und App-Infos (Betriebssystem und Version, Gerätemodell, App-Version und Build, Sprache, Plattform) werden standardmäßig mitgesendet; du kannst sie im Feedback-Bildschirm vor dem Senden ausschalten. Konto-ID, Nickname und Tarif werden immer mitgesendet, damit wir das Feedback zuordnen und dir antworten können. Die E-Mail-Adresse deines Kontos wird als Antwortadresse gesetzt; unsere Antwort geht an diese Adresse. Zweck ist, deine Fragen zu beantworten und Fehler zu beheben. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag) bzw. lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einer funktionierenden App). Der Server leitet das Feedback (Text, Bilder, die Angaben oben und deine Konto-E-Mail-Adresse als Antwortadresse) per E-Mail an das Entwickler-Postfach developer@wattout.app weiter und löscht Text, Geräte-Infos und Bilder auf dem Server, sobald die Mail versendet ist; kann die Mail nicht oder erst später versendet werden (zum Beispiel wenn an einem Tag sehr viele Feedbacks eingehen), gilt die Frist in Abschnitt 8. Im Entwickler-Postfach bleibt die Feedback-Mail, solange sie zur Bearbeitung deines Feedbacks nötig ist, und wird spätestens 12 Monate nach Eingang gelöscht. Wenn du dein Konto löschst, löschen wir deine Feedback-Mails auf Anfrage an privacy@wattout.app früher.
Diagnose aus den Apps
Solange du angemeldet bist, senden die wattout-Apps von Zeit zu Zeit einen Diagnosebericht an den wattout-Server: beim Start der App, wenn ein Upload zurückgehalten wird oder fehlschlägt oder eine Fahrt nicht mehr hochgeladen werden kann, regelmäßig und wenn du selbst einen sendest. Er beschreibt den Zustand der lokalen Upload-Warteschlange der App, damit wir Upload-Probleme finden und beheben können, auch bei Fahrten, die nie auf dem Server angekommen sind. Gesendet werden: Plattform, App-Version und Build, Gerätemodell, Version des Betriebssystems und Sprache; der Anlass des Berichts und sein Erstellungszeitpunkt; die Zahl der Fahrten, der noch nicht hochgeladenen Fahrten und der ausstehenden, fehlgeschlagenen und zurückgehaltenen Uploads; für jede Fahrt auf dem Gerät die kurze Fahrt-Kennung, die Session-ID, ihr Zustand, ob sie beendet oder abgebrochen wurde, ob es eine simulierte Fahrt war und ihr Startzeitpunkt, und für jeden ihrer Upload-Schritte die Art, der Zustand, die Zahl der Versuche, der nächste Versuch und der Fehlercode des letzten Fehlers; optional jüngste App-Fehler als Typ, Stelle, Fehlercode, Zeitpunkt und ob die App dabei beendet werden musste. Ein Bericht enthält keine Trainings- oder Gesundheitswerte, keine Anmeldecodes oder Tokens, keine Gerätekennungen oder Gerätenamen und keine Fehlertexte, und er nennt nur Fahrten des angemeldeten Kontos. Dein Datenexport enthält deine Berichte.
Außerdem vermerkt der Server zur Diagnose zu jeder Anmeldesitzung und zu jeder hochgeladenen Fahrt Plattform, App-Version und Build, Gerätemodell und Version des Betriebssystems des sendenden Geräts, und seine Server-Protokolle nennen zu jeder Anfrage die Konto-ID und den Fehlercode der Antwort.
Zweck ist, den Dienst funktionsfähig zu halten und dir zu helfen, wenn ein Upload oder eine Anmeldung fehlschlägt. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einem funktionierenden Dienst). Du kannst jederzeit nach Art. 21 DSGVO widersprechen, per Mail an privacy@wattout.app. Wie lange wir die Berichte aufbewahren, steht in Abschnitt 8.
Push-Benachrichtigungen
Wenn du angemeldet bist und der App Benachrichtigungen erlaubst, meldet die App ihr Push-Token (Gerätetoken von Firebase Cloud Messaging) beim wattout-Server an. Gespeichert werden das Token, die Plattform (iOS oder Android), eine grobe Gerätebezeichnung („iPhone/iPad“ bzw. „Android“), eine zufällige Installations-Kennung der App und die Zeitpunkte von Anmeldung, letzter Nutzung und gegebenenfalls Deaktivierung. Zweck ist, dir Erinnerungen an geplante Workouts und Hinweise des Coaches (zum Beispiel einen fertigen Planvorschlag) zu senden. Die Benachrichtigungen werden über Firebase Cloud Messaging von Google zugestellt, auf dem iPhone und iPad zusätzlich über Apples Push-Dienst; diese Anbieter erhalten dafür das Token und den Inhalt der Benachrichtigung (Titel, Text und bei einer Workout-Erinnerung Zeitpunkt und Aufbau des Workouts). Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (die Erinnerungen, die du in der App einschaltest). Du kannst die Erinnerungen in der App ausschalten und Benachrichtigungen in den Einstellungen deines Geräts verbieten; dann senden wir nichts mehr.
Meldest du dich in der App ab, wird das Token deaktiviert und nicht mehr verwendet; ebenso, wenn Google oder Apple es als ungültig zurückweisen (zum Beispiel nach einer Deinstallation) oder die App ein neues Token meldet. Ein deaktiviertes Token bleibt, ohne verwendet zu werden, auf dem Server, bis du dein Konto löschst; mit dem Konto wird es endgültig gelöscht (siehe Abschnitt 8).
Kosten der KI-Aufrufe
Für jeden Aufruf des Sprachmodells, den der Coach für dein Konto macht (neuer Plan, Anpassung, Feedback nach einer Fahrt), speichert der Server einen Eintrag: Zeitpunkt, Zweck (Plan, Anpassung oder Fahrt-Feedback), Ergebnis des Aufrufs, verwendetes Modell, Zahl der verarbeiteten Tokens und die vom Anbieter berechneten Kosten. Der Eintrag enthält keine Trainings- oder Gesundheitswerte und keine Texte, nur diese Betriebskennzahlen. Zweck ist die Kostenkontrolle: Für jedes Konto gilt ein Budget für KI-Aufrufe; ist es verbraucht, plant der Coach mit festen Regeln statt mit dem Modell, und nichts schlägt fehl. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse, die Kosten des Dienstes zu begrenzen); du kannst nach Art. 21 DSGVO widersprechen, per Mail an privacy@wattout.app. Die Einträge werden mit deinem Konto gelöscht und stehen in deinem Datenexport.
4. Weitere Zwecke, nur mit gesonderter Einwilligung
- Erholungsdaten: Import von Schlaf, Ruhepuls, HRV und Körpergewicht aus Apple Health bzw. Google Health Connect (siehe Abschnitt 5), für die letzten 30 Tage und weiterlaufend. Körpergewicht ist dabei kein Erholungs- oder Bereitschaftssignal, sondern reine Zusatzinformation für den Coach.
- Abgeschlossene Workouts: Import deiner anderswo aufgezeichneten Workouts der letzten 30 Tage und weiterlaufend (Datum, Sportart, Dauer, Herzfrequenz, Leistung, Belastung) aus Apple Health bzw. Google Health Connect, damit der Coach deine Trainingshistorie kennt. Eine eigene Einwilligung, getrennt von den Erholungsdaten.
- Coach mit externem Sprachmodell: Ein pseudonymisierter Auszug wird an einen Anbieter von Sprachmodellen gesendet, damit der Coach planen kann: deine Trainingskennzahlen (FTP, maximale Herzfrequenz, Ziel, Verfügbarkeit, Erfahrung und, sofern angegeben, die Altersklasse), deine letzten Fahrten (Dauer, Intensität, RPE, Gefühl, Pain, Abschluss der Fahrt) und deine Plantreue (wie viele geplante Einheiten du zuletzt gefahren oder ausgelassen hast) und, wenn du sie verbunden hast, deine Erholungsdaten (Schlafdauer, Ruhepuls und HRV samt Abweichung von deinem Normalwert, sowie, falls vorhanden, dein Körpergewicht rein informativ) sowie Datum, Sportart, Dauer und Belastung deiner abgeschlossenen Workouts aus anderen Quellen. Das sind auch Gesundheitsdaten im Sinne von Art. 9 DSGVO; sie gehen nur mit dieser Einwilligung an den Anbieter. Keine Rohaufzeichnungen, kein Name, keine E-Mail-Adresse, keine IP-Adresse, keine Freitexte. Wir nutzen dafür Anthropic (Claude) und, falls Anthropic gerade nicht erreichbar ist, OpenRouter; beide sitzen in den USA; die Übermittlung dorthin stützt sich auf deine ausdrückliche Einwilligung (Art. 49 Abs. 1 lit. a DSGVO) und die Datenschutzvereinbarungen der Anbieter. Die Anbieter dürfen die Daten vertraglich nicht zum Training ihrer Modelle verwenden und speichern sie höchstens 30 Tage zur Erkennung von Missbrauch; danach werden sie gelöscht. Ohne diese Einwilligung lässt sich der Coach nicht einrichten. Nach jeder Fahrt aus deinem Coach-Plan schreibt dir der Coach außerdem ein kurzes Feedback: Dafür gehen die Kennzahlen dieser Fahrt (Zielgenauigkeit, Leistung, geschaffte Blöcke, RPE, Gefühl), dein Verlauf der letzten vier Wochen (Anzahl und Dauer der Fahrten, Plantreue) und deine nächsten geplanten Einheiten (Datum, Art, Dauer, ohne Namen) pseudonymisiert an denselben Anbieter, ohne Pulswerte. Das Feedback wird zusammen mit der Fahrt gespeichert, mit der Fahrt oder deinem Konto gelöscht und steht in deinem Datenexport.
- Teilen mit anderen: In wattout Connected werden die Live-Werte, die du pro Session auswählst (Fortschritt, relative Leistung, Pain, Trittfrequenz, Herzfrequenz, absolute Leistung), den anderen Teilnehmern dieser Session während der Fahrt angezeigt, danach die Zusammenfassung. Herzfrequenz und absolute Leistung sind aus, solange du sie nicht einschaltest.
Erholungsdaten und abgeschlossene Workouts liest die App nur nach der jeweiligen Einwilligung und deiner Berechtigung in Apple Health bzw. Google Health Connect. Beide Einwilligungen kannst du jederzeit in der App unter Einstellungen → Datenschutz und Konto widerrufen.
5. Gesundheitsplattformen: Apple Health und Google Health Connect
Die App liest aus Apple Health (HealthKit) auf iPhone und iPad und aus Google Health Connect auf Android, nur nach deiner Einwilligung (Abschnitt 4) und mit deiner ausdrücklichen Berechtigung pro Datentyp, jeweils die letzten 30 Tage und danach laufend. Die App funktioniert auch ohne diese Berechtigungen.
- Erholung: Schlafdauer, Ruhepuls und Herzfrequenzvariabilität als Tageswerte, um einzuschätzen, wie bereit du für eine harte Einheit bist.
- Abgeschlossene Workouts, die deine Uhr oder dein Radcomputer aufgezeichnet hat: Dauer, Herzfrequenz und Leistung, damit sie in deiner Trainingshistorie zählen. Aus einzelnen Messwerten setzt wattout keine Workouts zusammen.
- Körpergewicht: als Tageswert, ausschließlich als Kontext für den Coach, nie als Erholungs- oder Bereitschaftssignal.
- Körperdaten: sonst keine. wattout liest weder Größe, Geburtsdatum noch andere Körpermaße.
Was dein Gerät verlässt: nur Tageswerte (zum Beispiel Schlafstunden, Ruhepuls, HRV des Tages, Körpergewicht) und Zusammenfassungen je Fahrt (Dauer, durchschnittliche und maximale Leistung und Herzfrequenz, Belastung), gespeichert unter dem jeweiligen Zweck („Erholungsdaten“ bzw. „Abgeschlossene Workouts“) auf dem wattout-Server. Rohdaten bleiben auf dem Gerät. Gesundheitsdaten werden nur für die hier beschriebenen Trainingsfunktionen verwendet, nie für Werbung, nie verkauft, nie an Dritte weitergegeben außer wie unter Zweck 4 beschrieben (Coach, pseudonymisiert, nur mit deiner Einwilligung). Du kannst die Berechtigungen jederzeit in der Health-App oder in Google Health Connect widerrufen; wattout liest dann nicht mehr und löscht die importierten Werte auf Anfrage oder mit dem Konto.
Optional kann wattout deine Indoor-Fahrten in Apple Health oder Google Health Connect schreiben, damit sie in deiner Aktivitätsübersicht erscheinen. Das ist eine eigene Berechtigung, die du unabhängig erteilst oder ablehnst.
Hast du das Schreiben auf einem Gerät eingeschaltet, trägt dieses Gerät auch Fahrten nach, die du danach auf einem anderen Gerät gefahren hast (zum Beispiel auf dem Apple TV, das selbst nicht in Apple Health schreiben kann); ältere Fahrten schreibst du bei Bedarf selbst aus der Fahrt heraus. Damit keine Fahrt doppelt erscheint und die Fahrt anzeigen kann, wo sie schon gespeichert ist, speichert der wattout-Server dafür: welche deiner angemeldeten Geräte das Schreiben eingeschaltet haben (Apple Health oder Google Health Connect, Gerätetyp iPhone, iPad oder Android und seit wann), und je Fahrt und Plattform, ob und wann sie geschrieben, gerade von einem Gerät übernommen oder für diese Fahrt abgewählt wurde, samt Gerätetyp. Gesundheitswerte gehören nicht dazu. Die Angaben gehören zur Trainings-Cloud und stehen in deinem Datenexport. Der Stand einer Fahrt wird mit der Fahrt gelöscht; die Angabe eines Geräts beim Ausschalten, nach einer Abmeldung zählt sie nicht mehr und wird mit der Anmeldung des Geräts gelöscht; alles zusammen spätestens mit deinem Konto.
Daten aus Apple Health werden nie für Werbung oder Marketing verwendet und nicht an Dritte weitergegeben, entsprechend den HealthKit-Anforderungen von Apple. Daten aus Google Health Connect werden entsprechend der Health-Connect-Berechtigungsrichtlinie von Google verwendet; wattout nutzt sie nicht, um über den Trainingszweck hinaus sensible Informationen zu ermitteln oder abzuleiten.
6. Premium-Abo über App Store und Google Play
Aktuell gibt es keine Käufe: In der Einführungsphase sind alle Premium-Funktionen bis 28.02.2027 für alle kostenlos, und es wird nichts abgerechnet. Dieser Abschnitt beschreibt, wie wir Daten verarbeiten würden, falls wir künftig Abos anbieten; wir sagen dir rechtzeitig vorher Bescheid.
Falls Premium (der Coach) künftig kostenpflichtig ist, wird es nicht von wattout verkauft, sondern über den App Store von Apple oder über Google Play. Apple (Apple Distribution International) bzw. Google würde verkaufen, abrechnen und deine Zahlungsdaten als eigenständig Verantwortlicher nach den eigenen Datenschutzhinweisen verarbeiten. wattout sieht deine Zahlungsmittel und Rechnungsdaten nie.
Was der wattout-Server dann zu einem Abo speichert: die Plattform (Apple oder Google), das Produkt und bei Google den Tarif (Basisplan), den Status des Abos und den Zustand im Store, ob es ein Testkauf ist, ob es ein Testzeitraum ist, ob es sich automatisch verlängert, die Zeitpunkte von Kauf, Ablauf und gegebenenfalls Widerruf oder Erstattung, das letzte Ereignis dazu und die Transaktionskennung von Apple bzw. bei Google die Bestellnummer und das Kauf-Token. Das Kauf-Token ist ein Berechtigungsnachweis von Google; es steht nur auf dem Server und ist nicht Teil deines Datenexports.
- Google: Der Server fragt den Kaufstatus über die Google Play Developer API ab. Google meldet Änderungen (Verlängerung, Kündigung, Zahlungsproblem, Erstattung) über Google Cloud Pub/Sub als Push-Nachricht an
api.wattout.app. Der Kauf wird über eine pseudonyme Kontokennung (keine E-Mail-Adresse) mit deinem wattout-Konto verknüpft. - Apple: Der Server prüft die von Apple signierten Transaktionen und empfängt die App Store Server Notifications von Apple.
Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertrag): Ohne diese Angaben kann wattout nicht erkennen, ob dein Premium-Abo gilt.
Aufbewahrung: Die Abo-Zeilen bleiben, solange dein Konto besteht. Das Google-Kauf-Token wird 30 Tage nach dem endgültigen Ende des Abos entfernt (Frist in Abschnitt 8). Coach-Daten bleiben nach dem Ende von Premium noch 3 Tage erhalten; bei einem Zahlungsproblem (Kulanzzeit, Konto-Sperre, Pause) bleiben sie, solange das Problem besteht, höchstens aber bis etwa 79 Tage nach dem letzten bezahlten Tag.
Löschung: Löschst du dein Konto, entfernen wir auch die Abo-Daten. Ein laufendes Google-Play-Abo kündigt der Server dabei bei Google, damit es nicht weiter verlängert wird. Ein Apple-Abo kann wattout nicht kündigen: Kündige es vorher selbst in deinen Apple-Abonnements („Abo verwalten“), sonst läuft es weiter. Die App und die Web-App weisen vor dem Löschen darauf hin.
Testkäufe: Käufe in der Test- bzw. Sandbox-Umgebung von Apple und Google werden ebenfalls aufgezeichnet. Sie schalten Premium nur für freigegebene Testkonten frei.
7. Hosting und Empfänger
Der wattout-Server läuft bei der Hetzner Online GmbH in einem Rechenzentrum in der EU. Anmeldecodes werden per E-Mail über den Mail-Anbieter des Verantwortlichen versendet. Auf deinen Wunsch schickt der Server die FIT-Datei einer Fahrt über denselben Mail-Anbieter als Anhang an die E-Mail-Adresse deines Kontos, nie an eine andere Adresse. Dafür wird nichts über die gespeicherte Aufzeichnung der Fahrt hinaus gespeichert, nur der Versandauftrag als Hintergrundaufgabe (siehe Aufbewahrung). Feedback aus der App geht ebenfalls per E-Mail über diesen Mail-Anbieter an das Entwickler-Postfach developer@wattout.app. Push-Benachrichtigungen werden über Firebase Cloud Messaging (Google) und, auf iPhone und iPad, Apples Push-Dienst zugestellt (siehe Abschnitt 3). Es gibt kein Tracking, keine Werbung und keine Weitergabe an Dritte zu Werbezwecken.
8. Speicherdauer
Kontodaten und Einheiten bleiben gespeichert, bis du dein Konto löschst. Alles andere löschen wir nach diesen Fristen, automatisch, soweit nicht anders angegeben:
- Anmeldecode-Anfragen: 24 Stunden nach der Anforderung (der Code selbst gilt 10 Minuten).
- Schutz vor doppelt gesendeten Anfragen: 7 Tage nach Eingang.
- Erledigte Hintergrundaufgaben (zum Beispiel Mailversand, Uploads): 30 Tage nach Abschluss.
- Fehlgeschlagene Hintergrundaufgaben, ohne personenbezogene Inhalte: 90 Tage nach Abschluss.
- Anmeldesitzungen deiner Geräte: 7 Tage nach ihrem Ablauf.
- Anmeldeanfragen eines TV-Geräts (Gerätename, IP-Adresse des TV für die Mengenbegrenzung, die Codes nur als nicht umkehrbare Hashwerte): 1 Stunde nach der Anfrage (der Code selbst gilt 10 Minuten).
- Datenexporte zum Herunterladen: 24 Stunden nach Erstellung.
- Feedback aus der App auf dem Server: Text, Geräte-Infos und Bilder werden sofort nach dem Versand der Mail gelöscht. Kann die Mail nicht oder erst später versendet werden, bleiben sie höchstens 7 Tage nach Eingang auf dem Server; dieselbe Frist gilt für die Eingangsdaten ohne Inhalt (für die Mengenbegrenzung).
- Feedback-Mails im Entwickler-Postfach developer@wattout.app: solange sie zur Bearbeitung deines Feedbacks nötig sind, spätestens 12 Monate nach Eingang (manuelle Löschung).
- Push-Token: bis zur Löschung deines Kontos (nach einer Abmeldung deaktiviert und nicht mehr verwendet).
- Aufzeichnungen der KI-Aufrufe (Zeitpunkt, Zweck, Modell, Tokens, Kosten): bis zur Löschung deines Kontos.
- Diagnoseberichte der Apps: 30 Tage nach Eingang.
- Server-Protokolle (keine Trainings- oder Gesundheitsdaten, nur technische Ereignisse mit einer kurzen Fahrt-Kennung und der Konto-ID für den Support): 14 Tage.
- Verschlüsselte Backups: 14 Tage auf dem Server, insgesamt höchstens 30 Tage.
- Falls Abos angeboten werden: Kauf-Token von Google für ein beendetes Abo: 30 Tage nach dem endgültigen Ende des Abos (die übrigen Abo-Angaben bleiben, solange dein Konto besteht).
- Falls Abos angeboten werden: Coach-Daten nach dem Ende von Premium: 3 Tage; bei einem Zahlungsproblem (Kulanzzeit, Konto-Sperre, Pause) höchstens bis etwa 79 Tage nach dem letzten bezahlten Tag.
- Nachweis deiner Einwilligungen nach einer Kontolöschung (nur Zweck, Version und Zeitpunkt, ohne E-Mail-Adresse): 3 Jahre nach Ende des Jahres der Löschung.
Wenn du dein Konto löschst, entfernen wir Konto, Profil, Einheiten, Aufzeichnungen, Pläne, Geräte, Diagnoseberichte, Push-Tokens, die Aufzeichnungen der KI-Aufrufe und dein Profilbild. Auf dem Server bleiben nur die Konto-ID mit dem Löschzeitpunkt und der Einwilligungsnachweis oben übrig, dazu Server-Protokolle, die deine Konto-ID nennen, bis sie nach der Frist oben gelöscht werden. Feedback-Mails, die du vorher gesendet hast, werden nicht automatisch mit dem Konto gelöscht: Sie bleiben für die Frist oben im Entwickler-Postfach; schreib an privacy@wattout.app, wenn du sie früher gelöscht haben möchtest. Die Konto-ID steht in einem Löschverzeichnis, damit gelöschte Konten nach einer Wiederherstellung aus einem Backup erneut gelöscht werden. In wattout Connected behalten andere Teilnehmer ihre eigenen Fahrten; du erscheinst dort als „gelöschtes Konto“.
9. Deine Rechte
Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit und Widerspruch nach Art. 15 bis 21 DSGVO sowie das Recht auf Beschwerde bei einer Aufsichtsbehörde. Export und Löschung erledigst du in der App unter Einstellungen → Datenschutz und Konto. Löschen kannst du dein Konto auch im Web unter wattout.app/app → Einstellungen; die Schritte stehen auf der Seite Konto löschen. Für alles andere: privacy@wattout.app.
